{"id":3207,"date":"2025-07-21T16:41:31","date_gmt":"2025-07-21T14:41:31","guid":{"rendered":"https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/?post_type=praxisbeispiel&#038;p=3207"},"modified":"2025-11-24T16:26:47","modified_gmt":"2025-11-24T15:26:47","slug":"lego-serious-play-als-kreativmethode-in-studentischen-vortraegen","status":"publish","type":"praxisbeispiel","link":"https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/praxisbeispiele\/lego-serious-play-als-kreativmethode-in-studentischen-vortraegen\/","title":{"rendered":"LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae als Kreativmethode in studentischen Vortr\u00e4gen"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie gelingt es, dass in einer Freitagsveranstaltung mit Anwesenheitspflicht und vielen studentischen Vortr\u00e4gen die Studierenden nicht nur gern teilnehmen, sondern sie auch den Vortr\u00e4gen aufmerksam folgen k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. von Hoffmann hat zu diesem Zweck die Methode des LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae ausgetestet und schildert im Folgenden seine Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Methode des <strong>LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein wesentliches Element der LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae (LSP) Methode ist, dass eine klar definierte Aufgabe in einer begrenzten Zeit bearbeitet und anschlie\u00dfend pr\u00e4sentiert wird. Ein typischer Workshop gliedert sich in drei Phasen (Quelle: [3], Seite 14):<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Herausforderung (Challenge): Eine offene Frage wird gestellt und ein Zeitlimit f\u00fcr die Bearbeitung der Aufgabe gesetzt. <\/li>\n\n\n\n<li>Bauen (Build): Jeder Teilnehmende baut ein Modell, das die eigene Antwort visualisiert.<\/li>\n\n\n\n<li>Teilen &amp; Reflektieren (Share): Die Modelle werden vorgestellt und diskutiert.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Neben Einzel\u00fcbungen, die zur Selbstreflexion einladen, k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich auch Gruppenmodelle ([3], Seite 28) entstehen:&nbsp; Bei Gruppenmodellen werden die Einzelmodelle der Gruppenmitglieder in einem gro\u00dfen gemeinsamen Modell konsolidiert, was die kollektive Akzeptanz der gefundenen L\u00f6sung und die Teamarbeit allgemein f\u00f6rdern soll.&nbsp; Um ein nachtr\u00e4gliches aufw\u00e4ndiges Sortieren der Steine zu vermeiden, wird bei Einzelmodellen, die sp\u00e4ter zu einem Gruppenmodell werden, bevorzugt nicht mit einheitlich vorsortieren Starter-Kits gearbeitet, sondern mit einem separaten zentralen Fundus an Steinen, aus dem sich die Teilnehmenden bedienen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Besuch des Seminars &#8222;LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae in der Hochschullehre&#8220; des Bayerischen Zentrums f\u00fcr innovative Lehre (BayZiel) im Januar 2025 erschien mir die Methode interessant, um Studierende aktiv einzubinden und die Identifikation der Zuh\u00f6renden mit dem Vortragsthema zu f\u00f6rdern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-9550399c\"><button class=\"uagb-notice-close-button\" type=\"button\" aria-label=\"Close\"><\/button><h4 class=\"uagb-notice-title\">Didaktischer Kontext und Zielsetzung des Moduls<\/h4><div class=\"uagb-notice-text\">\n<p>Das <strong>Praxisseminar im Bachelor Studiengang \u201eMedia Engineering\u201c<\/strong> findet immer freitags im Umfang von 2 SWS als Pr\u00e4senzveranstaltung vor Ort an der Hochschule statt und begleitet das Praxissemester der Studierenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es verfolgt entsprechend dem Modulhandbuch als <strong>Ziele <\/strong>die \u201eBegleitung des Industrieprojekts zur sachkundigen und selbst\u00e4ndigen Reflexion der gewonnenen Erfahrungen mit dem Ziel, Entscheidungen unter Ber\u00fccksichtigung technischer, wirtschaftlicher und \u00f6kologischer Gesichtspunktetreffen zu k\u00f6nnen.\u201c ([1], Seite 55) sowie die \u201eF\u00e4higkeit zum sicheren Auftreten und zur kompetenten Pr\u00e4sentation\u201c &nbsp;([1], Seite 55) zu f\u00f6rdern. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Praxisseminar wird mit Erfolg bewertet, wenn die Studierenden &#8222;einen Kurzvortrag \u00fcber ein technisches Thema (bevorzugt auf Englisch) und einen Fachvortrag \u00fcber [ihre] praktische T\u00e4tigkeit gehalten haben&#8220; ([7], Seite 4).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae im Praxisseminar<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In enger Abstimmung mit dem Team Lehr- und Kompetenzentwicklung der Ohm (kurz: LeKo) wurden hochschulseitig zwanzig LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae Starter Sets mit jeweils 234 vorausgew\u00e4hlten einheitlichen Teilen und als Erg\u00e4nzung ein Klassensatz an LEGO\u00ae Basisplatten beschafft. Zus\u00e4tzlich wurde in Sortierschalen (siehe Abbildung 2) investiert, um das Handling mit den Steinen f\u00fcr die Kursteilnehmenden in der Unterrichtssituation zu vereinfachen und Steinverlust zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem sogenannten \u201eSkill Building\u201c ([3], Seite 20) lernen die Studierenden zun\u00e4chst anhand vorgegebener Beispiele die LSP-Methode kennen. Im Verlauf des Semesters \u00fcbernehmen sie zunehmend Verantwortung, indem sie eigene Aufgabenstellungen entwickeln, vorbereiten und die Durchf\u00fchrung selbst moderieren. Die Herausforderungen werden langsam gesteigert, um Langeweile zu vermeiden [5].<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Start<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Semester beginnt mit einer Einf\u00fchrung in die Methode und die wichtigsten Regeln:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-info\">Modelle werden nicht kritisiert ([3], Seite 18).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-info\">Fragen sind willkommen [(3], Seite 18).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-info\">Denken in Metaphern ist erw\u00fcnscht ([3], Seite 6).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-uagb-container uagb-block-b8e50125 alignfull uagb-is-root-container\"><div class=\"uagb-container-inner-blocks-wrap\">\n<div class=\"wp-block-uagb-container uagb-block-e9950af9\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb1-720x1280.jpg\" alt=\"Abbildung 1: Teilen &amp; Reflektieren (Share [3], Phase III) in der Unterrichtssituation.\n(Foto: Matthias Friedel)\" class=\"wp-image-3211\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Teilen &amp; Reflektieren (Share [3], Phase III)&nbsp;in der Unterrichtssituation.<br>(Foto: Matthias Friedel)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-uagb-container uagb-block-c40ed29f\">\n<p>Um das Handling mit den LEGO\u00ae Steinen zu \u00fcben und einen \u00dcberblick \u00fcber die vorhandenen Bausteine zu bekommen, werden anhand der den Starter Sets beiliegenden Anleitung die Bauauftr\u00e4ge mit feststehendem Ergebnis erteilt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>&#8211; Baue einen Vogel nach Schritt\u2013f\u00fcr\u2013Schritt\u2013Anleitung (10 Minuten)<br>&#8211; Baue einen Wagen nach Schritt\u2013f\u00fcr\u2013Schritt\u2013Anleitung (5 Minuten)<br>&#8211; Baue ein Krokodil nach Schritt\u2013f\u00fcr\u2013Schritt\u2013Anleitung (7 Minuten)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Weil sich die Arbeitsergebnisse bei diesen Bauauftr\u00e4gen mit feststehendem Ergebnis nicht unterscheiden und aufgrund der begrenzten Unterrichtszeit wird die Phase III Teilen &amp; Reflektieren (Share) umgesetzt, in dem die Kursteilnehmenden das von Ihnen gebaute Modell kurz hochhalten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Steigerung<\/h3>\n\n\n\n<p>Es schliessen sich Bauauftr\u00e4ge mit offenem Ergebnis ohne vorliegende Schritt\u2013f\u00fcr\u2013Schritt\u2013Anleitung an:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Br\u00fccken Challenge<\/strong>: Baue eine Br\u00fccke &#8211; die Br\u00fccke soll gro\u00df und sch\u00f6n sein (10 Minuten) ([4], Seite 189)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Duck Challenge<\/strong>: Schritt 1: Baue ein Ente, Schritt 2: Entferne ein Bauteil und baue die Ente erneut auf [6]<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Praxisbeispiel<\/strong>: Bilden Sie Gruppen zu 4 Personen. Erinnern Sie sich an eine Situation in Ihrem Praxissemester, die Ihnen besonders gut gefallen hat. Visualisieren Sie diese Situation mit einem kleinen Modell (10 Minuten) und stellen Sie danach Ihr Modell den anderen Teammitgliedern vor (Jeweils 5 Minuten)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Br\u00fccken Challenge wird dadurch belebt, dass wenige Minuten vor Ende der vorgesehenen Bearbeitungszeit die Anforderung erg\u00e4nzt wird, dass die Br\u00fccke auch stabil sein muss ([4], Seite 189). Dies wird dadurch reflektiert, dass bei der Pr\u00e4sentation durch den Lehrenden ein Stabilit\u00e4tstest ([4], Seite 189), zum Beispiel mit einem Papierstapel aus einem Moderationskoffer, durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Duck Challenge [6] l\u00e4\u00dft sich mit den nur sechs Steinen aus den vorhandenen Bauteilen des LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae Starter Sets auf mindestens sieben Arten l\u00f6sen. Vor allem der zweite Schritt, die Ente noch einmal mit einem Bauteil weniger neu aufzubauen, soll das Denken in Metaphern (vgl. [4], Seite 68) und eine gewisse Abstraktion \u00fcben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2275\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb2-2275x1280.jpg\" alt=\"Abbildung 2: Bauen (Build [3], Phase II) in der Unterrichtssituation mit Sortierschalen. (Foto: Matthias Friedel)\" class=\"wp-image-3212\" style=\"width:654px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb2-2275x1280.jpg 2275w, https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb2-768x432.jpg 768w, https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb2-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb2-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2275px) 100vw, 2275px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: Bauen (Build [3], Phase II) in der Unterrichtssituation mit Sortierschalen. \n(Foto: Matthias Friedel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Anwendung<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem Skill Building \u00fcbertragen die Studierenden die Methode auf ihre eigenen Vortr\u00e4ge, um die Zuh\u00f6renden aktiv einzubinden. Sie entwickeln Ideen f\u00fcr geeignete LSP-Challenges und formulieren eine f\u00fcr ihr Vortragsthema spezifische Aufgabenstellung mit den Phasen Challenge-Build-Share, die sie ihren Zuh\u00f6renden w\u00e4hrend ihres Vortrags stellen. Die vortragenden Studierenden moderieren die Aufgabenstellung und bauen die LSP-Methode unterschiedlich in ihren Vortrag ein: Die Challenge kann einmalig zu Beginn, w\u00e4hrend oder am Ende des Vortrages gestellt werden, oder auch w\u00e4hrend des Vortrages mehrfach aufgegriffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 30min\u00fctige Vortrag inklusive der Einbindung der LSP-Methode ist Teil der Studienleistung, die die Studierenden im Rahmen des Seminars erbringen.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eignung von LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae in der Lehre<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im Folgenden werden die Ergebnisse einer Hospitation des Praxisseminars am 4. April durch das Team LeKo beschrieben [5]. LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae (LSP) kann als erprobtes Skill-Building-Format im Unterricht in folgenden Anwendungsbereichen eingesetzt werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Storytelling, um implizites Wissen sichtbar zu machen.<\/li>\n\n\n\n<li>Kreation, f\u00fcr individuelle und kooperative Beitr\u00e4ge.<\/li>\n\n\n\n<li>Begr\u00fcnden, aber auch spielerisches, intuitives Vortasten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Zentral ist die&nbsp;Externalisierung von Denkprozessen: Hand und Kopf arbeiten synchron, unbewusste Gedanken werden sichtbar und erz\u00e4hlbar. Meist entstehen&nbsp;offene Ergebnisse, manchmal auch eindeutig \u201erichtige\u201c L\u00f6sungen \u2013 hilfreich besonders in Feldern mit Unsicherheiten und hoher Ambiguit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Teilnehmende brauchen keine besonderen Vorkenntnisse. Alle starten auf einem \u00e4hnlichen Niveau und sprechen eine gemeinsame Formsprache. LEGO\u00ae als Medium steht f\u00fcr Skizzenhaftigkeit, Ver\u00e4nderbarkeit, Abstraktion und Verspieltheit \u2013 das nimmt Druck und schafft Raum f\u00fcr fantasievolle, sogar paradoxe Ideen.<\/p>\n\n\n\n<p>Teilnehmende profitieren auch von den Ergebnissen anderer: durch Inspiration, Kombination und gemeinsames&nbsp;Sensemaking. LSP bietet so eine kreative Simulationsumgebung, um reale Situationen vor- und nachzuspielen und gemeinsam zu reflektieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Lehrende entwickeln im Einsatz von LSP wichtige methodische und didaktische Kompetenzen. Sie lernen, passende zeitliche Rahmen f\u00fcr Aufgaben zu setzen und dabei emotionale wie motivationale R\u00e4ume zu schaffen. Sie \u00fcben, klare Aufgabenstellungen zu formulieren und den richtigen Umgang mit Einschr\u00e4nkungen, Vorgaben und Freiheitsgraden zu finden. Dabei verinnerlichen sie Elemente des Challenge-Based Learning, lernen gezielt Flow und positiven Stress auszul\u00f6sen sowie Emotionen der Teilnehmenden zu erfassen und zu reflektieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Studierende profitieren vielf\u00e4ltig: Sie schulen ihre F\u00e4higkeit zur Abstraktion und Metaphorik, um komplexe Zusammenh\u00e4nge vereinfacht oder auf Analogien beruhend darzustellen. Sie \u00fcben Improvisation mit vorhandenen Ressourcen, geben Dingen gezielt eine Bedeutung und erstellen schnell greifbare&nbsp;Prototypen. Die einfache Methodik des Challenge-Based Learning f\u00f6rdert ihre Kritikf\u00e4higkeit, ihr Loslassen alter Ideen, ihre Bereitschaft zum Zerlegen und Neudenken von L\u00f6sungen. Zudem \u00fcberwinden sie Sch\u00fcchternheit, Scham oder Unsicherheiten im Umgang mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und bereiten sich so auf Design- und Gestaltungsaufgaben vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Evaluation: Stimmen der Studierenden<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Evaluation erfolgte ungef\u00e4hr zur Semestermitte im Mai 2025, nachdem alle zehn an der Evaluierung teilnehmenden Studierenden bereits einen Kurzvortrag von 30 Minuten \u00fcber ein technisches Thema unter Einsatz von LSP gehalten hatten. Die Evaluation zeigte ein klares Bild und eine hohe Akzeptanz des Einsatzes der LSP-Methode im Praxisseminar: Die Methode wird als aktivierend, kreativ und hilfreich f\u00fcr Reflexion und Interaktion erlebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben der Studierenden funktionierte bei einer Vortragsdauer von insgesamt 30 Minuten f\u00fcr eine in den Vortrag eingebundene LSP-Aufgabe ein Zeitanteil von sieben Minuten (70 % der Nennungen) und 9 Minuten (30 % der Nennungen) im Seminarkontext am besten. Nach den Erfahrungen der Studierenden funktionierte dies nicht dann am besten, wenn eine LSP-Aufgabe nur am Anfang oder Ende des Vortrages behandelt wurde, sondern funktionierte dann am besten, wenn der Vortrag mit LSP begonnen wurde bzw. nach einer kurzen Einf\u00fchrung in das Thema erfolgte und gegen Ende des Vortrags die Zuh\u00f6renden noch einmal die Gelegenheit bekamen, an ihrem Modell zu arbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Frage, wie die Anzahl der mit jedem Starter Set bereitgestellten Steine eingesch\u00e4tzt wird, gab kein Studierender an, dass das Set zu wenig Steine enthalte. Zwei Studierende gaben an, dass das Set zu viele Steine enthielt. Die deutliche Mehrheit der Studierenden war mit der verf\u00fcgbaren Teileanzahl zufrieden. Die Mehrheit der befragten Studierenden w\u00fcnschte sich k\u00fcnftig Gruppenmodelle, bei denen die Einzelmodelle der Gruppenmitglieder in einem gro\u00dfen gemeinsamen Modell konsolidiert werden (vgl. Abb. 3).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1195\" height=\"1031\" src=\"https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb3.jpg\" alt=\"Balkendiagramm: Die LSP Methode erscheint den Studierenden teilweise f\u00fcr den Einsatz in der beruflichen Praxis geeignet. Der Einsatz im Praxisseminar wird als sinnvoll angesehen. Die Studierenen k\u00f6nnten sich Gruppen\u00fcbungenganz gut als Teil des Unterrichts vorstellen.\" class=\"wp-image-3362\" srcset=\"https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb3.jpg 1195w, https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb3-1024x883.jpg 1024w, https:\/\/leko.service.th-nuernberg.de\/portal-digitale-lehre\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Praxisbeispiel-vonHoffmann-Abb3-768x663.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1195px) 100vw, 1195px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 3: Ergebnisse einer Befragung der Studierenden (N = 10)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausblick<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Zuk\u00fcnftige Lehrveranstaltungen k\u00f6nnten auf Basis der gesammelten Erfahrungen experimentieren und diese systematisch erweitern [5]:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Spielen mit offenen versus klar festgelegten Ergebnissen.<\/li>\n\n\n\n<li>Variieren der Ressourcen: begrenzte Anzahl an Steinen, festgelegte Steinsortimente.<\/li>\n\n\n\n<li>Steuerung des Zeitdrucks und des Tempos der Aufgaben.<\/li>\n\n\n\n<li>Ausprobieren unterschiedlicher Feedback-Formate: Peer-Tausch, Pairing, Pr\u00e4sentation im Plenum, schriftliches Protokoll, kreative Formen wie eine \u201eWerbeanzeige\u201c f\u00fcr das eigene Modell.<\/li>\n\n\n\n<li>Kombination von kooperativem versus individuellem Bauen.<\/li>\n\n\n\n<li>Integration von Warm-ups, Check-ins und Check-outs zur Einstimmung und Reflexion.<\/li>\n\n\n\n<li>Experimentieren mit LEGO\u00ae-gest\u00fctztem Feedback zur Lehrveranstaltung selbst: Kann Feedback auch spielerisch und metaphorisch gegeben werden?<\/li>\n\n\n\n<li>Ausbau des Storytelling-Aspekts: Welche Rahmenbedingungen f\u00f6rdern das Erz\u00e4hlen von Geschichten? Wie lassen sich diese Geschichten dokumentieren und festhalten?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Ans\u00e4tze laden dazu ein, LSP als lebendige, weiterentwickelbare Methode zu begreifen, die mit jedem Einsatz neue Facetten und Erkenntnisse erm\u00f6glicht \u2013 f\u00fcr Lehrende und Studierende gleicherma\u00dfen [5].<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-954a50e8\"><button class=\"uagb-notice-close-button\" type=\"button\" aria-label=\"Close\"><\/button><h4 class=\"uagb-notice-title\">Disclaimer<\/h4><div class=\"uagb-notice-text\">\n<p>Entsprechend der Stellungnahme des Pr\u00e4sidiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Einfluss generativer Modelle f\u00fcr die Text- und Bilderstellung auf die Wissenschaften und das F\u00f6rderhandeln der DFG vom September 2023 wird hiermit offengelegt, dass bei der Recherche zu diesem Artikel und seiner textlichen Erstellung kreative k\u00fcnstliche Intelligenz eingesetzt wurde. Es handelt sich dabei um den Dienst ChatGPT.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird auf Erfahrungen und Methoden aufgebaut, die im Seminar &#8222;LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae in der Hochschullehre&#8220; des Bayerischen Zentrums f\u00fcr innovative Lehre (BayZiel) im Januar 2025 durch <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/markus-staeuble\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Markus St\u00e4uble<\/a> von der Hochschule M\u00fcnchen unterrichtet wurden.&nbsp;<br>Kolleginnen und Kollegen, die sich f\u00fcr dem Einsatz der &nbsp;LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae in der eigenen Lehre interessieren, m\u00f6chte ich an dieser Stelle auf die Trademark Guidelines [2] hinweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n[1] Modulhandbuch Bachelor Media Engineering (B-ME). Studiengangsleiter: Prof. Dr. Oliver Hofmann.<br>Ausgabe K, g\u00fcltig ab 01.10.2025, (gem\u00e4\u00df Beschluss des Fakult\u00e4tsrats vom 23.04.2025),<br><a href=\"https:\/\/www.th-nuernberg.de\/fileadmin\/global\/Public_Docs\/efi\/efi_1453_VO_BME_Modulhandbuch_public.pdf\">https:\/\/www.th-nuernberg.de\/fileadmin\/global\/Public_Docs\/efi\/efi_1453_VO_BME_Modulhandbuch_public.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n[2] Trademark Guidelines &#8211; LEGO\u00ae IP rights.<br><a href=\"https:\/\/seriousplaypro.com\/docs\/LSP_Trademark_Guidelines.pdf\">https:\/\/seriousplaypro.com\/docs\/LSP_Trademark_Guidelines.pdf<\/a><br><br>[3] Open-source\/ &lt;Introduction to LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae&gt;<br><a href=\"https:\/\/www.lego.com\/cdn\/cs\/set\/assets\/blt8ec1d6ff766ddfd4\/LEGO_SERIOUS_PLAY_OpenSource_14mb.pdf\">https:\/\/www.lego.com\/cdn\/cs\/set\/assets\/blt8ec1d6ff766ddfd4\/LEGO_SERIOUS_PLAY_OpenSource_14mb.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n[4] David Hillmer: PLAY! DER UNVERZICHTBARE LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae PRAXIS-GUIDE F\u00dcR WORKSHOPS, COACHINGS UND MODERATION. Auflage: 2., aktualisierte Auflage, eISBN: 978-3-446-47896-1, Print ISBN: 978-3-446-47866-4, Carl Hanser Verlag GmbH &amp; Co. KG, 2023<br><a href=\"https:\/\/www-hanser-elibrary-com.thn.idm.oclc.org\/doi\/book\/10.3139\/9783446478961\">https:\/\/www-hanser-elibrary-com.thn.idm.oclc.org\/doi\/book\/10.3139\/9783446478961<\/a><\/p>\n\n\n\n[5] Herrmann, Chris; Krug, Jonas: Bericht zur Hospitation der Praxisseminars am 4. April 2025. Unver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n[6] LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae Duck polybag 2000416<\/p>\n\n\n\n[7] Freudenreich, Giesler, Heyder, R\u00f6ttger:&nbsp; Merkblatt Praktisches Studiensemester der Fakult\u00e4t Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Informationstechnik, Version 7, 24.07.2024, TH-N\u00fcrnberg Georg Simon Ohm<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"additional-information sidebar-only bluebox\">\n\t<h3 class=\" bluebox-title\" >Inhalt<\/h3>\n\t<div class=\" bluebox-container\">\n\t\t\n\n<ul id=\"block-e4de991c-3dbf-4fa9-b16f-afaa642cd6d5\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Methode LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae (kurz: LSP)<\/li>\n\n\n\n<li>LSP im Praxisseminar<\/li>\n\n\n\n<li>Eignung von LSP in der Lehre<\/li>\n\n\n\n<li>Evaluation: Stimmen der Studierenden<\/li>\n\n\n\n<li>Ausblick<\/li>\n\n\n\n<li>Literatur und Disclaimer<\/li>\n<\/ul>\n\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"additional-information sidebar-only accordion\">\n\t<h3 class=\" accordion-title\" >Materialien und weiterf\u00fchrende Informationen<\/h3>\n\t<div class=\" accordion-container\">\n\t\t\n\n<div class=\"wp-block-coblocks-accordion\">\n<div class=\"wp-block-coblocks-accordion-item\"><details><summary class=\"wp-block-coblocks-accordion-item__title\">Weiterf\u00fchrende Links<\/summary><div class=\"wp-block-coblocks-accordion-item__content\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.th-nuernberg.de\/gutelehre\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lehrinnovation mit dem Team Lehr- und Kompetenzentwicklung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/seriousplaypro.com\/docs\/LSP_Trademark_Guidelines.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trademark Guidelines &#8211; LEGO\u00ae IP rights<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.lego.com\/cdn\/cs\/set\/assets\/blt8ec1d6ff766ddfd4\/LEGO_SERIOUS_PLAY_OpenSource_14mb.pdf\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.lego.com\/cdn\/cs\/set\/assets\/blt8ec1d6ff766ddfd4\/LEGO_SERIOUS_PLAY_OpenSource_14mb.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einf\u00fchrung in LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/books.ulb.hhu.de\/index.php\/hhu_books\/catalog\/book\/50\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/books.ulb.hhu.de\/index.php\/hhu_books\/catalog\/book\/50\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Methode LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae an Hochschulen: Einf\u00fchrung und Praxisbeispiele<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-coblocks-accordion-item\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-coblocks-accordion-item\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-coblocks-accordion-item\"><\/div>\n<\/div>\n\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gelingt es, dass in einer Freitagsveranstaltung mit Anwesenheitspflicht und vielen studentischen Vortr\u00e4gen die Studierenden nicht 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