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EMPAMOS: Von Spielen für die Lehre lernen

EMPAMOS: Von Spielen für die Lehre lernen

    EMPAMOS ist eine an der Ohm entwickelte Analyse- und Innovationsmethodik, die Wissen aus der Erforschung von Spielen aufgreift.

    Die Methode stellt eine Toolbox zur Verfügung, die förderliche und hinderliche Gestaltungselemente der Lehre aufdeckt und zu gemeinsamen, kreativen Lösungsprozessen anregt.

    Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Spiele Menschen oft über lange Zeiträume hinweg engagiert, fokussiert und kooperativ halten.

    Was bedeutet das für die Konzeption von Lehre?

    Unter anderem kann man EMPAMOS auch nutzen, um anhand motivationsförderlicher didaktischer Gestaltungselemente Lehrsituationen zu analysieren und Lösungsideen zu entwickeln.

    Ziel ist nicht, spielerische Lehre zu machen. Vielmehr geht es darum, die tieferliegenden Strukturen erfolgreicher Spiele zu verstehen und für Lern- und Veränderungsprozesse nutzbar zu machen. Eine gelungene Gestaltung einer Lernumgebung zeigt sich demzufolge in Form von motiviertem Handeln und Lernen.

    Abb.: Ein Team arbeitet mit EMPAMOS an einem Lehrprojekt.

    Aus dieser Sichtweise ergeben sich interessante Impulse für die Lehrentwicklung. Gute Spiele schaffen es zum Beispiel, klare Ziele, unmittelbares Feedback, individuelle Handlungsspielräume und ein angemessenes Verhältnis von Herausforderung und Kompetenz miteinander zu verbinden. Genau diese Faktoren gelten auch in der Bildungsforschung als wichtige Voraussetzungen für intrinsische Motivation und erfolgreiches Lernen (Selbstbestimmungstheorie der Motivation; Devi & Ryan 1993, 2002). Lehrende können nun mit Hilfe von EMPAMOS mit einer spielerischen, niederschwelligen Herangehensweise analysieren, an welchen Stellen Studierende in Lehrveranstaltungen Motivation verlieren, was die Ursachen sein könnten und welche Gestaltungsmerkmale eine positive Veränderung herbeiführen könnten. Das Nachdenken über Lernsettings als motivierende Systeme kann helfen, Lehrveranstaltungen, Module oder ganze Studiengänge aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

    EMPAMOS macht deutlich, dass Lehrende von Spielen lernen können, ohne ihre akademischen Ziele aufzugeben. Die Methodiken von EMPAMOS laden dazu ein, Lernprozesse bewusster zu gestalten und die Bedingungen erfolgreicher Motivation systematisch zu analysieren.

    Anwendung in der Praxis

    Das Projekt Lehrlabor³ zeigt, wie Lehrinnovationen in interdisziplinären Teams mit Hilfe von EMPAMOS entwickelt und erprobt werden können. Vernetzung, gemeinsame Reflexion und kooperative Gestaltung stehen dabei im Vordergrund.

    Im Sammelband Hochschulbildung und Spiel Lernen motivierend gestalten sind Beispiele veröffentlicht, wie Lehren und Lernen mit Hilfe von EMAPMOS bereichert werden können.

    Das Team des Forschungs- und Innovationslabor Digitale Lehre (FIDL) unterstützt und begleitet beim Einsatz von EMPAMOS in der Lehre, zum Beispiel durch Lehrentwicklungsprogramme, Netzwerke und Beratung.


    Disclaimer: Der Entwurf für diesen Beitrag wurde unter Zuhilfenahme von MS 365 Copilot erstellt.

    Quellen

    • Deci, E. L., & Ryan, R. M. (1993). Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. Zeitschrift für Pädagogik 39(2), 223-238.
    • Deci, E. L. & Ryan, R. M. (2002). Handbook of self-determination research. Rochester, NY: University of Rochester Press.

    Der Beitrag wurde veröffentlicht im Juni 2026 und zuletzt aktualisiert im August 2026.

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